Das mobile Büro ist Realität geworden

Auf der IAA in Frankfurt wurde Mitte der 1980er das erste mobile Büro vorgestellt. Die Ingenieure der damaligen Zeit bauten dazu einen Renault Espace um, mit dem es möglich wurde, von unterwegs aus alle Büroarbeiten zu erledigen. Die Idee floppte damals. Die Menschen dachten, dass sie so etwas nicht brauchen würden, doch 30 Jahre später ist die Menschheit schlauer geworden. Was damals utopisch erschien, ist heute nicht mehr wegzudenken.

Die richtige Fahrzeugeinrichtung macht den Unterschied

Ein schwedisches Start-up hat sich daran gemacht, die Idee der 1980er-Jahre neu zu interpretieren. Die Schweden bieten nun für jedes Auto die passende Fahrzeugeinrichtung, um daraus ein mobiles Büro zu machen. Die Welt hat sich geändert und die Arbeitsbereiche verschmelzen immer mehr miteinander. Wer als Architekt ein großes Bauprojekt leitet, muss auch auf der Baustelle auf alle wichtigen Informationen zugreifen können. Den Laptop dazu einfach nur auf den Schoss zu nehmen, reicht beileibe nicht aus.

Ein vollwertiges Büro dank der perfekten Fahrzeugeinrichtung

In dem mobilen Büro können auch kleinere Besprechungen abgehalten werden, und gleichermaßen muss man dabei auch immer wieder wichtige Dinge mithilfe einer Präsentation erklären können. Dazu bietet sich idealerweise der Umbau eines Transporters an, besonders eignen sich diejenigen mit einer Stehhöhe von über zwei Metern. Eine Option wäre beispielsweise, einen Camper-Van mit einer angepassten Fahrzeugeinrichtung zum mobilen Büro umzubauen. Toilette, Kühlschrank und Kaffeemaschinen wären dann gleich mit an Bord und würden das mobile Büro vollständig machen.

Durch die hohen Datenübertragungsraten mit dem neuen 5G-Netz kann das mobile Büro perfekt mit der Zentrale vernetzt werden. Das war eine der Schwachstellen bei dem ersten mobilen Büro der 1980er-Jahre, und an dieser Stelle hat die Technologie wahrlich Quantensprünge vollzogen.

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